Die Polizei: Nicht mehr dein Freund und Helfer

Über die völlig unverhältnismäßige und unprovozierte Gewaltanwendung auf der Gegendemonstration im September in Regensburg habe ich bereits vor Monaten klar und deutlich Stellung bezogen. Die Polizei hat damals aus nach wie vor unerfindlichen Gründen im Gegensatz zur Demonstration ein Jahr zuvor, die Strategie gewechselt und bewusst und ohne jede Not auf Eskalation gesetzt.

Dabei wurden etliche friedliche Demonstranten verletzt.

Im Anschluss gab es, so auch von mir, einige Anzeigen gegen Mitglieder der Einsatzkräfte, die ohne erkennbaren Grund mit einer für mich völlig unnötigen Brutalität auf die friedlichen Demonstranten eintraten, Pfefferspray einsetzten und sogar Leute durch die Gegend warfen.

Statt sich um die Aufklärung zu kümmern, eskaliert die Polizei jetzt weiter und verschickt reihenweise Schreiben, die über ein Ermittlungsverfahren gegen vor allem die Leute informiert, die sich erdreistet haben, Polizisten anzuzeigen.
Auf meine Anzeige habe ich vor Monaten einmal einen Rückruf bekommen, ob ich in einer Gegenüberstellung den Polizisten, der mich getreten hat, identifizieren könne – was ich bejat habe. Danach ist nichts mehr passiert.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Die Polizei, die ihrerseits völlig unverhältnismäßig und brutal auf die Demonstranten losgegangen ist, hat nun nichts besseres zu tun, als diejenigen anzuzeigen, die um Aufklärung kämpfen.

Die Polizei hat ein Gewaltmonopol – und das ist gut so. Aber sie hat kein Rechtsmonopol und ist nicht unfehlbar. Aber genau das wollen die Verantwortlichen hiermit offenbar erzwingen.

Zum Glück habe ich eine Rechtsschutzversicherung und werde um mein Recht kämpfen!


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